Katzenminze (Nepeta cataria) – Leichtes, legales Psychedelikum
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Katzenminze (Nepeta cataria), auch Echte Katzenminze ist eine sehr weit verbreitete
Nahrungs-, Rausch- und Heilpflanze.
Sie zählt zu den Lippenblütlern (Lamiaceae) und wächst auch in unseren Breitengrad recht oft wild.
Ihren Namen verdankt diese Pflanze ihrer anregenden und anziehenden Wirkung auf Katzen!
Da wir hier auf MagischePflanzen.de sind, geht es in diesem Artikel natürlich gesondert um den menschlichen Konsum dieser Pflanze. So wohl die berauschenden, psychedelischen Effekte wie auch die Heilwirkungen dieser psychoaktiven Pflanze werden im Folgenden genauer beleuchtet!
Katzenminze Inhaltsstoffe
Nepeta cataria enthält 0,2-0,7% ätherisches Öl, welches folgende Stoffe enthält:
- Citronellol (50%)
- Citral (10%)
- Limonen
- Gerniol (ungefähr 12%)
- Clarvacrol
- Thymol
- Neptalsäure
- Actinidin
Desweiteren sind Iridoide und Gerbstoffe in dieser Pflanze enthalten.
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Katzenminze (Nepeta cataria) als Heilkraut
Als Heilkraut wird diese Pflanze meist als Tee getrunken.
Sie wirkt fiebersenkend und kann somit bei Krankheiten wie bei Erkältungen und Grippen eingesetzt werden.
Desweiteren wirkt sie schweißbildend, leicht schmerzstillend und krampflösend, beruhigend und sie fördert die Wundheilung.
Eine Katzenminze Salbei soll gegen Rheuma und Hämorrhoiden helfen!
Psychoaktive Wirkung von Katzenminze
Die Katzenminze als Rauschpflanze ist nicht unumstritten.
Dies liegt vor allem daran, dass die Wirkung oft nicht sofort sondern erst nach regelmäßiger Einnahme verspürt wird.
Macht man sich die Mühe und nimmt diese Pflanze regelmäßig ein, verspürt man irgendwann eine leicht psychedelische, eventuell auch euphorische Wirkung.
Sie ist mit einem veränderten Körpergefühl und einer Beruhigung verbunden.
Es soll jedoch auch Leute geben, die überhaupt keine Rauschwirkung von Nepeta cataria versprüen, auch nicht bei mehrmaligem Konsum.
Farben können intensiver wahrgenommen werden, leichte CEVs (Visionen bei geschlossenen Augen) und auch optische Veränderungen bei geöffneten Augen folgen manchmal.
Viele Leute bekommen Lachanfälle und sind gut gelaunt.
Vor allem wenn man sich mit Freunden unterhält und in Gesellschaft Spaß hat, kann Nepeta cataria unterstützend wirken.
Konsum von Katzenminze
Das getrocknete Kraut kann geraucht (oder vaporisiert) und als Tee zubereitet werden.
Letztere Konsumform, also das Zubereiten eines Tees, ist die deutlich effektivere und bessere Methode.
Zusätzlich schmeckt diese Pflanze (genau wie fast alle anderen Minze-Arten) als Tee äußerst gut!
Für das Brauen des Tees gibt man einfach die gewünschte Menge in eine Tasse und schüttet sie mit heißem aber nicht kochendem Wasser (Temperatur etwa 70-80°C) auf.
Die Ziehzeit beträgt 10-15 Minuten.
Anschließend wird das Pflanzenmaterial heraus gefiltert. Hierfür verwendet man entweder einen Küchensieb, Teesieb oder einen Teefilter.
Je nach Geschmack kann man das Endprodukt süßen oder nach etwa 7 Minuten Ziehzeit Apfel-Teebeutel (oder ähnliche) hinzu geben.
Da man die Dosis bei Katzenminze recht hoch ansetzen muss, kann man nicht genug Rauch inhalieren, um eine starke Wirkung zu erzeugen.
Dennoch können auch durchs Rauchen oder Vaporisieren leichte Effekte eintreten! Besonders wenn man zunächst einen aus dieser Pflanze aufgekochten Tee und anschließend eine Pfeife mit Katzenminzkraut raucht, wird die Wirkung durch die Inhalation noch gepusht.
Katzenminze Extrakte können (je nach Konsistenz) geraucht, in eine Tasse warmes Wasser geschüttet oder in Leerkapseln geschluckt werden.
Man kann aus dem Extrakt genau wie aus dem Kraut einen Tee herstellen!
Um eine gute Wirkung von der Katzenminze zu verspüren, sollte man etwa eine Tasse Tee täglich trinken. Die dauerhafte Anwendung dieser Pflanze soll man allerdings nicht zu lange vollführen, da es ansonsten vielleicht zu Nebenwirkungen kommen könnte!
Nach etwa 6 Wochen sollte man ein paar Wochen Pause einlegen.
Katzenminze vaporisieren
Um Katzenminze im Vaporizer verdampfen zu können sollte man eine Temperatur von 100-150°C einstellen.
Das Verdampfen schont die Lunge und ist deutlich gesünder als das Rauchen, außerdem wird der Geschmack der Pflanze unverfälscht übertragen.
Gute Vaporizer mit einstellbarer Temperatur findet ihr hier!
Katzenminze Dosis / Dosierung
Eine leichte Dosierung bei selbst hergestelltem Tee ist 5-10g pro Liter Wasser. Eine mittlere 10-15g / Liter und eine starke 15-25g / Liter!
Möchte man die Pflanze rauchen, kann man so eigentlich so viel wie möglich verwenden.
Die Dosis liegt bei etwa 0,7-2g.
Das 50:1 Extrakt, welches es auf Azarius zu kaufen gibt, wirkt schon bei etwa 200mg. Eine starke Dosis ist 300-500mg.
Katzenminze Mischkonsum
Katzenminze + Cannabis: Nepeta cataria verstärkt die Wirkung von Cannabis sehr. Besonders die psychedelische Seite der THC haltigen Marihuana-Pflanze wird durch die Katzenminze hervorgehoben und intensiviert!
Es kann schon zu Trip-artigen, psychedelischen Zuständen kommen!
Eine durchaus interessante Kombination, bei der man auf Set und Setting achten sollte und deren halluzinogene (oder besser gesagt psychedelische) Macht man nicht unterschätzen sollte.
Katzenminze + Damiana: Der Mischkonsum dieser Pflanze mit Damiana steht im Ruf, deutlich intensiver als der Monokonsum der beiden Substanzen zu sein.
Hat man die Anfangstoleranz bei Nepeta cataria abgebaut (trinkt also schon seit ein paar Tagen / Wochen täglich / fast täglich einen aus dieser Pflanze aufgekochten Tee) und spürt bereits eine Wirkung, kann das Damiana tatsächlich eine zusätzliche Wirkkomponente dem Rausch hinzufügen!
Damiana wirkt stimulierend und ist ein natürliches Potenzmittel und es ist gut bekannt, dass die aphrodisierende gut mit der psychedelischen Wirkung synergetisiert!
Katzenminze + Alkohol: Alkohol unterdrückt psychedelische Effekte meist, die Kombination ist also nicht ganz so gut geeignet.
Eventuell könnte allerdings die euphorische Komponente des Alkohols durch diese psychoaktive Pflanze verstärkt werden. Das herstellen eines Katzenminzschnaps könnte sich eventuell lohnen, hierfür würde man etwa 100g in eine 0,7 Liter Flasche Schnaps geben!
